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Hier kommt ...

Henry Vegas

Auf Terra VII ist alles total normal und stinklangweilig: Die Eltern nerven, die Schulgang macht einem das Leben schwer und morgen geht es auf Klassenfahrt quer durch die Galaxie … Moment, doch nicht alles so normal! Erst recht nicht, als Henry und Babbel im Frachtraum von PEGASUS-Spaceline eine merkwürdige Entdeckung machen und sich kurz darauf zusammen mit einer Milliarde Raketenwürmern auf einem Wüstenplaneten wiederfinden. Aaaaarrgghh!! Nichts wie weg hier!

Henry Vegas
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Menschen und Tiere

Die Geschichten, die ich euch über die Essgewohnheiten der Menschen erzähle, machen einem zwar Appetit. Aber sie sind auch ein bisschen traurig, oder?
Sie zeigen, dass es eines Tages auf der Erde keine Tiere mehr geben wird. Und im Meer wird es keine Fische mehr geben. Weil wir sie einfach alle aufgegessen haben.
Wenn euch das nicht gefällt, gibt es eine einfache Methode etwas daran zu ändern: Esst weniger Fleisch.
Das soll schon der ganze Trick sein? Ja, so ist es. Wenn ihr es nicht glaubt, wiederhole ich es einfach noch einmal: Esst weniger Fleisch.
Ist wirklich ganz einfach!

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Reisen und Speisen

Als DJ bin ich auf der ganzen Welt unterwegs. In jedem Land bin ich neugierig, was die Menschen gerne essen. Immer wieder erlebe ich dabei wirklich lustige Dinge, die beweisen, dass wir Menschen im wahrsten Sinne des Wortes ALLESFRESSER sind.
Das gilt besonders für Chinesen. Wenn ihr zum Beispiel über den berühmten Markt in Guangzhou spaziert, könnt ihr alles kaufen, worauf ihr vielleicht Appetit habt: Schlangen, Hunde, Katzen, Hasen, Würmer.

In Nigeria kann es euch passieren, dass ihr eingelegte Termiten serviert bekommt. Wenn ihr Glück habt, bekommt ihr die Königin ab – die ist besonders saftig. Mmmh! Yummy!

Etwas ganz besonderes sind auch die Honigtopfameisen, die die Aboriginees in Australien essen. Diese Ameisen saugen sich mit Honig voll, sind zuckersüß und der perfekte Nachtisch!

Die Argentinier stehen mehr auf große Tiere. Wenn sie Hunger haben, sägen sie eine Kuh in der Mitte durch und stellen sie über ein großes Feuer. Als Beilage zum Fleisch gibt es meistens Fleisch. Und als Nachtisch gibt es auch Fleisch. Und am nächsten Tag zum Frühstück: Natürlich Fleisch.

Wem eine halbe Kuh zuviel ist, der sollte am besten nach Peru fahren. Dort verspeist man nämlich kleinere Tiere – Meerschweinchen zum Beispiel.

Ihr habt Mitleid mit Meerschweinchen und wollt sie nicht essen? Das kann ich verstehen. Aber dann solltet ihr im Spätsommer auch nicht nach Italien fahren. Italiener bekommen in der Jahreszeit seltsamerweise Appetit auf Kiebitze, Singdrosseln, Rotkehlchen und andere Vögel. Dann landen die kleinen Piepmätze auf dem Teller.

Dann fahrt lieber nach Kambodscha und bestellt einen Schlangenragout. Ich verspreche euch ein Ess-Erlebnis der besonderen Sorte. Lecker!

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Wie komme ich in eine Diskothek, ohne Eintritt zu bezahlen?

Ich arbeite auf der ganzen Welt als DJ und ich liebe meinen Beruf. Ich darf dort Geld verdienen, wo andere Leute ihre Freizeit verbringen – in Diskotheken. Das ist cool.
In vielen Ländern ist es allerdings unglaublich teuer, in eine Diskothek reinzukommen. In Paris zum Beispiel ist es in manchen Diskotheken normal, 30 oder sogar 40 Euro Eintritt zu bezahlen. Und in Brasilien gibt es Promi-Diskos, wo du an der Tür einen Hunderter lassen musst. Bescheuert!
Immer wieder denken sich Gäste darum die verrücktesten Dinge aus, um den Eintrittspreis zu sparen.
Manche verkleiden sich als Polizist oder Notarzt und behaupten, sie müssten in die Disko, um einen Notfall zu behandeln.
Andere verkleiden sich als Kellner und sagen einfach, sie würden zur Crew gehören.
Wieder andere behaupten, sie wären Rockstars, Schauspieler oder Supermodels, die dann selbstverständlich als Gäste keinen Eintritt bezahlen müssen. (Das führt dazu, dass manche Gäste, die wirklich Rockstars oder Schauspieler sind, auch nicht reinkommen, weil die Türsteher sie wieder nur für Abstauber halten!)
Ein Gast in Moskau hat sich sogar mal als ich verkleidet, also als Jakob M. Leonhardt. Gegenüber dem Türsteher behauptete er, er wäre der DJ des Abends. Dumm nur, dass ich gerade selbst an der Tür stand und mir ziemlich sicher war, dass ich ich war und nicht er!
Lustig fand ich auch den Typen, der sich als Pizzabote tarnte und meinte, dass Gäste in der Diskothek eine Pizza geordert hätten.
Und ein weiblicher Gast behauptete, sie wäre die neue Putzfrau und müsste jetzt unbedingt die Tanzfläche wischen. Als Beweis hatte sie einen Eimer und einen Lappen dabei.
Ich finde, dass die phantasievollsten Lügen belohnt werden sollten – indem man die Lügner wirklich umsonst in die Disko lässt.

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Bauch-Aufschlitzen für Anfänger

Früher mussten die Samurai oft Selbstmord begehen. Wenn zum Beispiel ihr Anführer getötet worden ist oder sie in einem Kampf unterlegen waren, dann war es für sie eine Frage der Ehre, freiwillig aus dem Leben zu scheiden.
Klar, es ist ziemlich bescheuert, so etwas zu tun. Aber so waren sie im alten Japan halt drauf.
Diesen rituellen Selbstmord nennt man auf Japanisch übrigens Seppuku – und nicht Harakiri, wie man hier in Deutschland oft sagt.
Der alte Samurai, den ich in Japan einmal kennengelernt habe, hat mir folgende Geschichte erzählt: Er wollte als junger Mann unbedingt wissen, wie es sich anfühlt, wenn man sich den Bauch aufschlitzt. Aber er wollte sich deswegen nicht gleich umbringen.
Dann hatte er Glück, denn er bekam eine schlimme Blinddarmentzündung und musste operiert werden. Er bat den Chirurgen, der ihm den Blinddarm entfernen wollte, die Operation ohne Narkose durchzuführen. Nach der OP wusste der Samurai also, wie sich Seppuku anfühlt. Und dass es verdammt weh tut.

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