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In der Faulheit liegt die Kraft

Geniale Chaoten fallen nicht vom Himmel

Felix Rohrbach lernt Englisch:
Past Perfect Progressive:
I had been rumgammeling all my life.

Felix ist ein Held, ein Genie auf dem Gebiet des Zeichnens und Graffiti-Sprayens. Die Mädchen werfen ihm bewundernde Blicke zu und trotzdem geht irgendwie alles schief. Denn Felix ist immer noch eine sportliche Null und ein hoffnungsloser Fall in puncto gutes Aussehen. Er weiß weder wie er sich gegen den berüchtigten Fightclub wehren noch wie er die süße Nina beeindrucken soll. Stöhn und Doppelstöhn!


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Neues Lieblingsbuch

Mein Kopf ist voller Ideen.
Viele sind ein bisschen irre, das macht Felix Rohrbach ja zu dem netten Chaoten, der er nun einmal ist. Da kann ich jetzt auch nichts mehr machen.

Aber neben Felix Rohrbach gibt es noch andere. Manchmal muss sich ein Autor auch mit den ernsten Dingen des Lebens beschäftigen.
Mit Facebook, zum Beispiel. Und hier ist: Ben. Ben Schumann.
Mann, ehrlich, der arme Kerl steckt voll im echten Leben fest.
Und dann trifft er Lulu auf Facebook …

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Leseprobe
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Abnehmen in Asien

In Asien kann man viele leckere Sachen essen – Sushi, Wantangs, Nasi Goreng, Curry, Saté.
Mmmmh, lecker!
Es gibt aber auch eine Menge Dinge, die man garantiert nicht essen will, weil sie total super kotz ekelig sind.
Einmal habe ich mit meinem Freund Kay eine Reise gemacht, bei der wir rausfinden wollten, in welchem Land es die ekeligsten Speisen gibt. Dabei haben wir unter anderem folgendes probiert:

- Frittierte Taranteln in Kambodscha
- sauer eingelegte Seegurken in Korea
- vergorene Sojabohnen in Japan
- gekochte Maden in Thailand
- Froschlaich in China

Was davon das ekeligste überhaupt war, konnten wir nach der Reise nicht sagen. Aber wir hatten beide mehrere Kilo abgenommen.

Rückstoß

Als ich mal im Südwesten der USA unterwegs war, bin ich mit ein paar indianischen Freunden jagen gegangen. Es waren Apachen, nette Kerle, die gerne draußen in der Wildnis waren. Auf einem See haben wir wilde Enten entdeckt. Die Jungs haben mir ein riesiges Schrotgewehr in die Hand gedrückt, und meinten, ich soll schießen.
„Ich will aber keine Enten umbringen“, habe ich gesagt.
„Mach schon. Du triffst sowieso nicht. Wetten?“
„Das werden wir ja sehen.“

Mein Ehrgeiz war geweckt, aber sie hatten recht. Ich habe nicht getroffen. Und nicht nur die Apachen, sondern auch die Enten haben mich ausgelacht. Der Rückstoß des Gewehres hat mich nämlich ungefähr fünf Meter nach hinten befördert, wo ich im Matsch gelandet bin.
Ich stehe sowieso nicht auf Waffen. Aber nach der Erfahrung noch viel weniger.

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Verkehrschaos

Wie ihr wisst, treibe ich mich auf der ganzen Welt herum. Das bringt mein Beruf als DJ so mit sich.
Immer wieder finde ich mich daher am Steuer eines Autos wieder, und muss mir meinen Weg durch den Dschungel einer Großstadt bahnen.
Seit längerem frage ich mich, welche Stadt eigentlich das größte Verkehrschaos zu bieten hat. Hier ein paar Vorschläge:

Kairo: Es ist einfacher eine Robot-Ameise durch einen Ameisenhaufen zu navigieren, als ein Auto durch Kairo.

Jakarta: Kurz nachdem Carl Benz das Automobil erfunden hat, haben andere Leute die so genannten Verkehrsregeln erfunden. Ihr wisst schon: Ampeln, Stoppschilder, Rechts vor links. An dem Tag haben die Indonesier leider in der Schule gefehlt. Es gibt in Jakarta keine Verkehrsregeln. Das Chaos ist perfekt.

Los Angeles: Um da klar zu kommen, brauchst du keinen Führerschein, sondern eine Pilotenlizenz.

Tokio: Man sollte als Autofahrer schwindelfrei sein, denn es kann sein, dass die Highways in fünf Stockwerken übereinander führen. Du kommst dir nicht vor wie auf einer Straße, sondern wie auf einer Achterbahn.

Rom: Die Straßen in einigen Vierteln sind so schmal, dass eigentlich nur ein Mofa durchpasst. Sagt dir aber keiner. Du merkst es erst, wenn du komische Geräusche hörst und sich dein Auto auf einmal zwischen zwei Häusern festklemmt.

Mexiko-City: Zu manchen Uhrzeiten könnt ihr euer Auto einfach auf der Straße abstellen und einen Burito essen gehen. Der Verkehr bewegt sich sowieso nicht. Wenn ihr zwei Stunden später wiederkommt, steigt ihr ein, fahrt den Wagen zwei Meter nach vorne, und geht dann wieder etwas essen.

Bangkok: Setzt euch in einen Sportwagen und macht ein Wettrennen mit einem Fußgänger. Wenn der Fußgänger sein Ziel schneller erreicht als ihr, dann seid ihr in Bangkok. Das Wort „Bangkok“ bedeutet auf Thailändisch „Stau“ (vermute ich jedenfalls).

Arena Verlag